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Das Vogelhaus

Genre
Roman
Seiten
346
Bewertung
★★★★★

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Eine Geschichte die ich gerne gelesen habe

Klappentext:
Wenn Leonard Beck nach seiner Post sieht, ahnt er stets das Schlimmste. Und tatsächlich ist es ein unscheinbarer Brief seiner Mutter, der ihn nach Jahren zurückruft an den Niederrhein: Ein Haus steht zum Verkauf. Und obwohl dieses Haus keine guten Erinnerungen weckt, zieht es ihn magisch an. Leonard, der gerade seine Stelle am Theater verloren hat, reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Er trifft auf Menschen, die ihm einst wichtig waren. Und immer wieder steht er vor dem unscheinbaren Haus, dessen Geheimnis er damals nicht lüften konnte. Jetzt aber will er ihm auf die Spur kommen, stellt sich endlich seinen Ängsten – und macht dabei Entdeckungen fürs Leben.

„Das Vogelhaus“ ist der neue Roman von Bestsellerautor Jan Weiler.

Leonard Beck hat seine Stelle am Theater verloren. Nach einem Brief seiner Mutter kehrt er in seine alte Heimat am Niederrhein zurück. Ein Haus, das „Das Vogelhaus“ genannt wird, soll verkauft werden. Das löst viele Erinnerungen in Leonard aus, vor allem an seine Zeit im Zivildienst.
Sie nannten das Haus immer das Vogelhaus. Der damalige Besitzer hatte Aaras gehalten. Auch sonst hatte das Haus immer etwas Unheimliches an sich.

Jan Weiler kann einfach Geschichten erzählen. Hier ist jeder Satz richtig. Es macht Freude, die Geschichten des Autors zu lesen.

Die Charaktere sind lebendig.
Leonard Beck ist die Hauptperson in der Geschichte. Er ist sensibel und menschlich. Zurzeit steckt er in einer beruflichen Orientierungslosigkeit.
Seine Erinnerungen an den Zivildienst, den er mit Ari und Patrick gemeinsam praktiziert hat, sind nicht immer einfach. Die jungen Männer haben alte Menschen versorgt. Manche waren verwirrt, andere mehr oder weniger pflegebedürftig. Auch haben sie Kindern und Jugendlichen bei Schulaufgaben geholfen.
Das sind Erinnerungen, denen Leonard Beck jetzt nachhängt.

Der Schreibstil von Jan Weiler ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Ich habe die Charaktere gerne begleitet und das Buch mit Freude gelesen.

Rezension erstellt am 17. Oktober 2026

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