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Der Mörder zwischen den Zeilen

Seiten
47
Bewertung
★★★★★

Vielen Dank an Frank D. James für das Rezensionsexemplar

Ein rasanter Albtraum im Kleinformat

Zum Buch:
Linda ist Kindermädchen bei der Familie Welch. Vor der Tür findet sie ein Buch, mit ihrem Namen versehen.
Es ist der neue Bestseller „Der Mörder zwischen den Zeilen“, von dem alle reden.
Hier erzählt ein Serienmörder von seinen Taten. Linda muss feststellen, dass der Autor oder Serienmörder ihr gefährlich nahe ist.

„Der Mörder zwischen den Zeilen“ ist ein Kurzkrimi von Frank D. James.
Das Buch bricht mit seinen knapp 50 Seiten die Brücke zwischen klassischer Kriminalliteratur und paranoidem Kammerspiel und stellt eine beklemmende Prämisse auf: Was passiert, wenn die Grausamkeiten eines Bestsellers bittere Realität werden?

Aufgrund des kompakten Formats verzichtet der Autor auf ausschweifende Beschreibungen seiner Charaktere.
Linda ist der Mittelpunkt der Geschichte. Zu Beginn ist sie skeptisch. Doch dann holt die Angst sie, vor dem, was sie liest, ein.
Der Gegenspieler von Linda bleibt, wie der Titel schon sagt, zwischen den Zeilen.

Der Schreibstil von Frank D. James ist flüssig und gut verständlich. Er verzichtet, was bei der Kürze vorgegeben ist, auf die Ausschmückung der Geschichte, bringt alles direkt auf den Punkt. Die Sätze sind kurz und knapp und spiegeln die Atemlosigkeit Lindas wider.
Die Kulisse, die der Autor für seinen Thriller gewählt hat, ist eigentlich eine heimelige Atmosphäre, in die das Grauen Einzug hält.

„Der Mörder zwischen den Zeilen“ ist ein spannender Kurzkrimi, der zum Mitraten einlädt.

Rezension erstellt am 17. Oktober 2026

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