Vielen Dank an Hoffmann & Campe für das Rezensionsexemplar
Klappentext:
Goldener Herbst an der Küste der Schönen und Reichen: Nachdem Commissaire Léon de Cavallier nur knapp dem Tod entronnen ist, lebt er zurückgezogen auf seiner Yacht, die weit draußen vor Nizza ankert. Doch als im mondänen Hotel Negresco eine berühmte Opernsängerin betäubt und ausgeraubt wird, stürzt Léon sich undercover in die Ermittlungen. Auch Nadia Bentaleb hat einen außergewöhnlichen Einsatz: Im Bergdorf Haut-de-Cagnes werden mehrere Teilnehmer einer gefeierten Boule-Meisterschaft Opfer brutaler Anschläge. Zwischen dörflichen Traditionen, Mafia-Verbindungen und dunklen Geheimnissen der Vergangenheit verfolgen Léon und Nadia die Spur des Verbrechens.
„Léon und der König der Riviera“ ist der 2. Band der Reihe „de Cavallier und Bentaleb ermitteln“ von Alexander Oetker.
Von Alexander Oetker habe ich schon viele Krimis gelesen und weiß immer: Hier steckt gute und spannende Unterhaltung drin.
Wie schon mit seinen anderen Krimireihen hat Alexander Oetker mich mit dem ersten Band der neuen Reihe begeistert.
Mit dieser Reihe schickt Alexander Oetker seine Leser*innen an die Côt-d’Azur.
Commissaire Léon de Cavalliers hat Nadia Bentaleb als neue Partnerin an die Seite gestellt bekommen. Die beiden Ermittler sind so unterschiedlich und Léon war auch nicht begeistert von der Entscheidung.
Léon de Cavallier gehört zur High Society und ist in Südfrankreich wie auch in Monaco bekannt. Er fährt einen schnittigen Porsche, ist meist etwas mürrisch und wirkt auf andere oft arrogant.
So wirkte er auch zu Beginn auf seine neue Partnerin bei der Polizei, Nadia Bentaleb. Sie ist farbig, stammt aus den Pariser Vorstädten und hat schon viel Elend gesehen.
Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Nachdem sie ihren ersten Fall erfolgreich gelöst haben, ist das Verhältnis der zwei Ermittler spürbar besser geworden.
Am Ende des ersten Bands wurde auf Léon geschossen. Er wurde für tot erklärt.
Die Leser*innen wussten allerdings, dass dies eine Finte war, denn der 2. Band war ja schon angekündigt.
So erscheint Léon auch jetzt wieder unter den Lebenden. Allerdings ermittelt er erst einmal verdeckt.
Léon begibt sich als Angestellter in das mondäne Hotel Negresco.
Hier wurde eine berühmte Opernsängerin beraubt.
Alexander Oetker setzt die Reihe spannend und unterhaltsam fort.
Seine Charaktere sind sehr unterschiedlich. Mir sind Léon de Cavallier und auch Nadia Bentaleb sehr sympathisch. Auch wenn Léon manchmal recht arrogant erscheint, so ist das nur der äußere Anschein, wie ein Schutzschild, das er vor sich herträgt.
Auch im Privatleben dürfen die Leser*innen die Ermittler begleiten. Hier sorgt der Autor immer für die richtige Mischung zwischen den Ermittlungen und dem Privatleben seiner Protagonisten.
Alexander Oetker hat wie immer einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.
Die Handlungsorte an der Côte d’Azur beschreibt er sehr anschaulich. Auch für gutes Essen wird wieder gesorgt.
„Léon und der König der Riviera“ hat mich gut unterhalten. Ich freue mich schon, wenn die Reihe weitergeht.
Rezension erstellt am 16. Oktober 2026
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