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Der Nachtzug

Genre
Thriller
Seiten
352
Bewertung
★★★★★

Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar

Endstation Albtraum

Klappentext:
In einer einzigen Nacht verlor der bekannte Berliner Strafverteidiger Adrian Corvin alles, was ihm im Leben wichtig war: Seine Frau Judith wurde brutal ermordet, sein fünfjähriger Sohn Emil entführt. Die geständige Mörderin lockt Adrian in den Royal Rail Express, einen der luxuriösesten Nachtzüge der Welt, in dem jedes Abteil sein eigenes Schlaf-, Bade- und Wohnzimmer hat.
Hier unterbreitet sie ihm ein diabolisches Angebot. Die Psychopathin verspricht, Emil lebend zurückzubringen. Unter einer völlig unerfüllbaren Bedingung, die nur eine Wahnsinnige stellen kann.

„Der Nachtzug“ ist der Thriller zum 20-jährigen Autorenjubiläum von Sebastian Fitzek.
In diesen 20 Jahren durfte der Autor viele Bestseller feiern.
Mit „Der Nachtzug“ schickt Sebastian Fitzek seine Leser*innen
auf eine rasante Fahrt durch die menschliche Psyche.

Als Leser*in hält man gleich am Anfang den Atem an.
Die Ehefrau des erfolgreichen Berliner Strafverteidigers Adrian Corvin wird brutal ermordet. Sein 5-jähriger Sohn Emil wird entführt.
Damit nicht genug. Die Mörderin bestellt Adrian in den Royal Rail Express, einen hochmodernen Luxus-Nachtzug. Die Fahrt geht von Prag nach Berlin.
Im Zug macht die Mörderin Adrian ein Angebot. Wenn er dieses erfüllt, bekommt Adrian seinen Sohn zurück.

Dieser Thriller ist etwas anders als von Sebastian Fitzek gewohnt, aber mindestens genauso spannend.
Hier weiß man, wer die Täterin ist. Es geht darum, ob Adrian das Angebot erfüllt und seinen Sohn lebend zurückbekommt.

Der Thriller wird in einem rasanten Tempo erzählt. Der Schreibstil von Sebastina Fitzek ist flüssig, gut verständlich und extrem fesselnd.
Der Autor setzt in diesem Buch nicht auf Gewalt. Hier ist es die Psyche, die angesprochen wird.

Sebastian Fitzek hat interessante Charaktere lebendig werden lassen.
Strafverteidiger Adrian Corvin steht im Mittelpunkt.
Er glaubt an die Prinzipien des Rechtsstaates und ist strikt gegen die Todesstrafe.
Kann Adrian seine Überzeugung über Bord werfen, um seinen Sohn zu retten?

Die Antagonistin ist die Mörderin. Sie ist eiskalt, ihr Motiv bleibt im Dunkeln.

Der Handlungsort ist der Royal Rail Express. Der Zug wird als rollender Palast inszeniert, in dem jedes Abteil über ein eigenes Schlaf-, Bade- und Wohnzimmer verfügt.
Doch trotz des Luxus hat der Zug eine beklemmende Wirkung auf mich. Die Dunkelheit und das Rattern der Räder vermitteln beim Lesen Gefahr.

„Der Nachtzug“ ist ein hocheffektiver Psychothriller. Es gibt viele unvorhersehbare Wendungen und hat mich bis zum Ende in Atem gehalten.

Rezension erstellt am 1. November 2026

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