Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar
Klappentext:
Während ein Feuer unaufhaltsam durch das Moor fegt und alles darin zu zerstören droht, macht die Feuerwehr einen schrecklichen Fund: eine Leiche im Kofferraum eines verlassenen Wagens. Kurz darauf wird eine ermordete Frau entdeckt, ihr Anblick verstörend, denn sie wurde wie eine Braut hergerichtet. Zwei Tote innerhalb kurzer Zeit rufen Ermittlerin Malia Gold auf den Plan. Die Marschlandschaft kennt sie schon seit Kindertagen und auch ihre Mutter Ruth Sichler, die im Ort als Fährtenleserin bekannt ist, hilft ihr bei den Nachforschungen. Eigentlich trennt die beiden Frauen mehr als sie verbindet. Doch wenn Malia diesen Fall lösen will, muss sie Frieden mit ihrer Mutter und ihrer Vergangenheit schließen. Und dann ist da noch das Feuer, das sich immer weiter ausbreitet. Dabei droht es nicht nur, die Spuren zu vernichten, sondern auch den Ort, den Malia ihr Zuhause nennt.
„Moorland – Die Braute“ ist der 2. Band der spannenden Thriller-Reihe von Andreas Winkelmann.
Das Moor brennt! Die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun, damit das Feuer nicht auf das Dorf und den Sichlerhof übergreift.
Bei den Löscharbeiten wird ein verbranntes Auto geborgen, im Kofferraum liegt eine Leiche.
Unweit davon wird eine tote Frau, gekleidet als Braut, aufgefunden.
Für Malia Gold ein nervenaufreibender Fall. Sie muss den Täter stoppen, denn das nächste Opfer wird schon bald gefunden.
Das sind die groben Umrisse des Plots.
Mehr möchte ich auch nicht verraten, das müsst ihr selbst lesen.
Die Geschichte wird von Andreas Winkelmann sehr spannend erzählt.
Allein schon die Beschreibung des Settings lässt einen manchmal einen Schauer über den Rücken laufen. Dazu das allesvernichtende Feuer.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Kommissarin Malia Gold gefällt mir gut. Sie hat so ihre Geheimnisse aus der Vergangenheit, die noch nicht alle gelüftet wurden. Auf jeden Fall hat sie das Potenzial für viele weitere Bände der Reihe.
Das Moor als Setting ist genial, es vermittelt ein leichtes Gruseln. Man hat immer das Gefühl, jeden Moment kann etwas Unverhofftes passieren.
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist wie immer flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass ich das Buch nach wenigen Seiten nur schwer zur Seite legen konnte.
Geschickt baut der Autor Wendungen ein, die mich verschiedenen Personen verdächtigen ließen.
Das Rätselraten dauert dann aber doch bis zum Ende.
„Moorland – Die Braut“ hat mir wieder viel Lesefreude geschenkt. Ich bin jetzt schon auf den nächsten Band gespannt.
Rezension erstellt am 5. November 2026
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