Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar
Klappentext:
In „Blendwerk – Kluftinger ermittelt“ prallt der gemütliche Allgäu-Kommissar auf die grelle Welt von Instagram, Hashtags und Hochglanz-Reels. Eine bekannte Influencerin stürzt in der Schlucht des Eistobels in den Tod und plötzlich ist das idyllische Alpen-Panorama voller Misstrauen, Neid und Online-Hass. Während Kluftinger im Gemeinderat mit Erzfeind Langhammer ringt, soll er klären, ob ein riskantes Selfie schiefging oder jemand die Scheinwelt der Social Media gezielt in einen Tatort verwandelt hat.
Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, muss Klufti sich durch Fake-Accounts, gekaufte Follower und digitale Selbstinszenierung kämpfen. Eine Welt, in der Reichweite mehr zählt als Moral.
Mit „Blendwerk“ haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr bereits den 14. Band der Kluftinger Reihe veröffentlicht.
Immer noch ist Klufti Kult und ich freue mich über jeden neuen Band.
Als eine Influencerin tot in der Schlucht des Eistobels gefunden wurde, stellt sich schnell heraus, dass es kein Unfall war.
Für die Aufklärung des Falls muss Klufti sich mit der Social-Media-Welt beschäftigen. Je tiefer er in die digitalen Medien eintaucht, je mehr stößt er auf Täuschung und Lügen.
Auch das Privatleben von Kluftinger spielt wieder eine große Rolle.
Klufti ist nun in der Politik. Als Mitglied des Gemeinderats darf er sich auch wieder mit Dr. Langhammer auseinandersetzen.
Auch das Zusammensein mit seiner Enkeltochter genießt Klufti wieder. Auch wenn Besuch aus Japan mit Spielzeug, das Höllenlärm veranstaltet, ihm die Show stielt.
Wie gewohnt enthält auch dieser Band wieder viel Lokalkolorit und auch der Humor, den man von den beiden Autoren kennt, kommt in diesem Buch nicht zu kurz.
Die Protagonisten haben oft ihre kleineren oder größeren Macken und viele sind in all den Jahren etwas wie Freunde geworden, auf die man sich von Band zu Band freut.
Volker Klüpfel und Michael Kobr haben mit Kommissar Kluftinger eine Kultfigur geschaffen, deren man nicht müde wird. Ihr unverwechselbarer Schreibstil macht das Lesen immer wieder zu einem Genuss.
So war auch dieser Band wieder viel zu schnell zu Ende. Jetzt heißt es warten, bis Band 15 erscheinen wird.
Ich hoffe, dass Kommissar Kluftinger noch nicht so bald in Rente geht. Denn ein Leben ohne Kluftinger ist möglich, aber sinnlos.
Rezension erstellt am 26. Oktober 2026
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